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Die Sage vom alten Kiefer.
Berauschter Burgherr spukte auf der Ullenburg.

 

 

Von der Ullenburg wird berichtet, daß sie im 17. Jahrhundert von dem berühmten Arzt Dr. Kiefer aus Straßburg gekauft wurde, der Johann von Grimmelshausen zum Verwalter bestellte. Als dieser zwei Jahre später nach Renchen zog, übernahm sein Sohn das Schaffneramt.
Der alte Kiefer zog sich auf diese Bug zurück und entwickelte sich zu einem knurrigen Kauz, dessen einzige Leidenschaft der Wein war. Er ließ einen kleinen Keller graben, in dem seine Lieblingsweine lagerten.

Als nun im Rahmen kriegerischer Auseinandersetzungen feindliche Heere durchs Renchtal zogen, weigerte sich der alte Kiefer seine Weinfässer zu verlassen. Das Burgfräulein konnte noch in Sicherheit gebracht werden. Die Burg wurde rasch erstürmt und zerstört, der alte Kiefer konnte den Gang zu seinem Weinkeller lange Zeit verteidigen.

Berauscht von dem Wein setzte er sich auf das größte Faß und schrie: "Sie sollen nur kommen, die Halunken! Ich bin der Satan!" Er rutschte aus, stürzte und verletztesich dabei tödlich.

Der Keller wurde gesprengt, der junge Schaffner konnte Tage später gerettet werden. Zusammen mit dem Burgfräulein galt sein erster Gang nach der Genesung der zerstörten Burg. Unterwegs begegneten sie einem wilden Burschen, der sie davor warnte, hinaufzugehen. Da oben sei es nicht geheuer.
Der alte Kiefer sitze dort in seinem Keller auf einem Weinfaß und schreie, er sei der Teufel.

Die Ullenburg wurde nicht mehr aufgebaut und zerfiel, die Steine wurden zur Anlegung der Mauern in den Rebbergen verwendet.

 


Die Sage kann hier als PDF runtergeladen werden

Sage Burg